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Modern Emotion 13 2014

In Merseburg bei Leipzig kann man ab Oktober mit dem neuen berufsbegleitenden Studium des „Master of Arts in Sexologie“ seine Professionalität in Sachen Sex akademisch belegen lassen. Künftig darf man von sich sagen: „Ich bin studierter Sexologe!“ - wer träumt nicht davon? Naja, ganz so ist es nicht; der Studien- gang richtet sich an diejenigen, die in Beratungs- stellen oder Arztpraxen arbeiten wollen, etwa in der Gynäkologie oder Urologie. Wie hoch der Nummerus- Clausus sein muss, ist noch nicht bekannt. Petra Joy gehört zu den bekanntesten Filme- macherinnen von Erotikfilmen aus Frauensicht. Vor zehn Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Film; der sechste kommt Ende dieses Jahres heraus. Im Interview mit Modern Emotion (S. 24) spricht sie darüber, was Frauen anmacht und abtörnt, wie sich der Porno für Frauen vom üblichen Kommerz-Porno unterscheidet und welches Lebensmotto an ihrem Kühlschrank hängt. Die Deutschen sind zunehmend unzufrieden mit ihrem Liebesleben. Während sich 2013 noch knapp 57 Prozent zufrieden zeigten, sind es dieses Jahr nur noch rund 34 Prozent. Der Hauptgrund? Deutsche Männer und Frauen frönen zu selten den erotischen Aktivitäten, denn mehr als 80 Prozent der Deutschen wünschen sich mehr Sex. In der Woche herrscht Flaute im Bett, doch am Wochenende zeigt die Libido-Formkurve steil nach oben. Samstag ist der beliebteste Sex-Tag der hiesigen Frauen und Männer ((45 Prozent), gefolgt von Freitag (22 Prozent) und Sonntag (17 Prozent). Slow Sex – sich viel Zeit für das Liebesspiel zu nehmen, ohne unbedingtzum Höhepunkt zu kommen – wird hierzulande immer beliebter und ist in diesem Jahr auf Platz zwei (13 Prozent) der beliebtesten deutschen Sexfantasien vorgerückt. Grund dafür ist der stressige Alltag, dem wir ausgesetzt sind. Platz eins ist wie im Vorjahr mit 35 Prozent: der Dreier. (Quelle: FirstAffair.de-Sexreport) Naughty News 04 • MODERN EMOTION Am liebsten langsam und das samstags Sex-Master Artcore statt dröges Rein-Raus Der Pornokonsum steigt entgegengesetzt zum 1. Mal: 25 Jahre nach der Wende hat der MDR Ostdeutsche zu ihrem Liebesleben damals und heute befragt. Zu DDR- Zeiten warteten 72% mit dem ersten Mal, bis man „wirklich fest zusammen“ war. Heute sind es sogar 80%. Fazit: Früher ging es schneller zur Sache! Pornos dagegen haben heute 80% der Jungs und 34% der Mädchen (14-18 Jahre) schon gesehen. Zu Ost- Zeiten nur 46% der Jungs und 19% der Mädchen. Klar, das Angebot war damals auch dürftiger. So sext der Osten Orion_04-14_04-05_News_Layout 1 07.10.14 12:52 Seite 1

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